Wie erfolgt die Olivenernte für unser Taste Pure Nature Olivenöl?

Olivenernte 2015

Bei der Olivenernte

Während in anderen Regionen bereits im Oktober mit der Olivenernte begonnen wird, müssen wir noch eine Weile warten, bis auch unserer Familien in die Olivenhaine gehen können um die Früchte für unser Taste Pure Nature Olivenöl zu pflücken. Immerhin befinden wir uns auf über 1000 m Höhe, im Herzen von Spanien, und das bedeutet, dass hier alles etwas mehr Zeit braucht. Und da die Tage dann bereits schon sehr kurz sind und die Temperaturen erheblich tief sein können, heißt es früh Aufstehen und dick anziehen, damit man bereits mit der Morgensonne auf den Feldern sein kann. Die Arbeit beginnt mit dem Ausbreiten großer, schwerer Netze unter den Bäumen. Früher wurden mit Hilfe langer Stangen die Oliven von den Bäumen geschlagen. Dies war eine sehr anstrengende Form der Olivenernte, oftmals auch gefährlich für den Pflücker da man sich leicht verletzen konnte, und weder gut für den Baum noch für die Qualität des Olivenöls, da viele Früchte hierbei beschädigt wurden. Heute gibt es dafür zum Glück elektronisches Werkzeug, welches die Früchte herauskämmt, aber dennoch mit viel körperlichen Einsatz verbunden ist. Sobald alle Früchte von einem Baum gekämmt worden sind, werden die Netze zusammengerafft. Es werden alle kleinen Äste und Zweige per Hand aussortiert und die Früchte entweder direkt in die Anhänger gehievt, oder aber in Säcke und Kisten gefüllt, bevor am nächsten Baum die Netze wieder ausgebreitet werden. Olivenernte 2015

In der Ölmühle

Die geernteten Früchte werden in die Mühle gefahren, um dort das Olivenöl zu gewinnen. Damit alles Gerecht zugeht, wird jede Anlieferung gewogen und die Qualität der Früchte bestimmt, um je nachdem mit Auf- oder Abschlägen die sorgfältige Arbeit zu entlohnen. Die Oliven werden dann von allen kleinen Blättern befreit und gereinigt. Anschließend erfolgt das Mahlen und Rühren. Letzteres ist wichtig, denn je länger es erfolgt umso mehr Olivenöl läuft aus dem Fruchtfleisch heraus. Und damit die Qualität nicht leidet und tatsächlich nur natives Olivenöl extra entweicht, darf es nicht zu warm werden. Der Gesetzgeber schreibt exakt 27ºC vor. Denn danach werden auch unerwünschte, schlecht schmeckende Begleitstoffe herausgelöst. Durch das Rühren entsteht ein zähflüssiger Brei, bestehend aus Kernen, Fruchtfleisch Wasser und Olivenöl. Dieser Brei wurde früher auf Bastmatten verteilt, die Matten übereinander gestapelt und in Druckpressen das Olivenöl herausgepresst. Olivenpresse 2015Heute erfolgt die Trennung durch das Schleudern in einer Zentrifuge. Das sehr trübe Olivenöl wird aufgefangen und in großen Tanks zum Absetzen von Schwebstoffen gelagert. Die festen Reste, im spanischen Alperujo genannt, können hinterher noch vielseitig weiterverwendet werden.

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