Kürbissuppe für den Herbst

Wenn sich das Laub auf den Bäumen verfärbt, die alten Weiber ihre Fäden spinnen, die Tage wieder spürbar kürzer werden, füllen sich die Wochenmärkte mit dem letzten frischen Obst und Gemüse vor dem Winter: Äpfel, Birnen, Pilze, Nüsse und Maronen bestimmen das Bild, aber auch unser Protagonist von heute ist in allen Formen und Farben vertreten: Der Kürbis. Dass ihn bereits die Wikinger mit nach Europa brachten, ist unwahrscheinlich. Jedoch sorgten die spanischen, englischen und französischen Eroberer Amerikas für eine schnelle Verbreitung. Denn von dort kommt der Kürbis her: aus dem warmen Teilen Süd-, Mittel- und Nordamerikas. Und es ist vor allem die Wärme und Sonne, welche er so liebt. Und gerade die Winterkürbisse, also jene Kürbisse, welche im Herbst geerntet werden, lassen sich hervorragend lagern, und sind somit bestens geeignet, die karge Winterküche zu bereichern.

Nicht nur zu Halloween: Kürbisse als Wintergemüse

Während viele ihn nur noch zur Zierde kaufen, oder aber um zu Halloween einen schönen, schaurigen Kürbiskopf zu schnitzen, haben wir uns Gedanken über seine kulinarische Verwendung gemacht. Und da wir familienfreundlich kochen müssen, lag unser Herbstklassiker, die Kürbissuppe, auf der Hand. Unser Rezept stammt von unseren Freunden vom Schlierberghof und bildet seit 15 Jahren einen festen Bestandteil unserer Rezepte für den Alltag. Das herrliche daran ist, dass es nicht länger dauert und auch nicht schwieriger ist, als Kartoffeln zu kochen. Und auch für die Zutaten braucht man (zumindest nicht im Herbst) nicht lange suchen, sondern wird bei seinem Stammgemüsehändler fündig. Doch Vorsicht: der Kürbis kann, wie alle Kürbisgewächse, giftig sein. Schuld daran sind die sogenannten Cucurbitacine. Das sind Bitterstoffe, welche recht beachtlichen Schaden anrichten können. Da der bittere Geschmack jedoch auch durch ungeübte Zungen sehr deutlich wahrgenommen wird, besteht kaum eine Gefahr, wenn man von bitteren Gurken, Zucchini und Kürbissen einfach die Finger lässt. Aus diesem Grund wird übrigens auch zwischen Speise- und Zierkürbisse unterschieden. Aber hier kann der Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt am Besten beraten.

Stillleben mit Kürbis und +34 Taste Pure Nature Olivenöl

40 Minuten
für 4 Personen
Schwierigkeit
Zutaten
1 Hokkaido-Kürbis (oder jeden anderen Speisekürbis, wobei sich dann aber die Mengen ändern können)
2 dicke Kartoffeln
1 ungeschälte Knoblauchzehe
3-5 cm frischer Ingwer
1/2 Glas Weißwein (oder spanischer "Fino")
1/2 Glas +34 Taste Pure Nature Olivenöl
Salz und Pfeffer
Zubereitung

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst muss der Kürbis entkernt werden. Hierfür wird er mit einem großen Küchenmesser in vier Teile geschnitten. Danach lassen sich die Kerne spielend leicht aus den Vierteln mit der Hand oder einem Löffel entfernen. Die Kürbishälften werden gründlich gewaschen und ungeschält sehr grob gewürfelt. Auch die Kartoffeln werden gewaschen, geschält und geviertelt. Anschließend kommen Beide, Kürbisstücke und Kartoffelviertel, zusammen mit der Knoblauchzehe in einen ausreichend großen Topf, werden knapp mit gesalzenem Wasser bedeckt, und 20-30 Minuten gekocht.
In der Zwischenzeit schält und würfelt man den Ingwer. Sobald die Kochzeit vorbei ist, Kürbisse und Kartoffeln butterweich sind, die Knoblauchzehe weichen musste und der frische Ingwer sich dazu gesellt hat, püriert man das Gemüse mit samt der Kochbrühe mit Hilfe eines Schneidestabes oder aber einer Flotten Lotte. Während des Pürierens kommen sowohl das +34 Taste Pure Nature Olivenöl, als auch der Wein dazu.
Nachdem eine feine, cremige Suppe entstanden ist, wird mit Salz und Pfeffer nach belieben abgeschmeckt. Für die harten Kerle darf es gerne etwas mehr Ingwer und Pfeffer sein, für die Kinder kann man auch auf Beides verzichten. Wer möchte, kann die Kürbiskerne auch weiter verwenden auch säubern und in einer Pfanne rösten.

Stillleben mit Zutaten und Olivenöl für Kürbissuppe

Stillleben von Kürbissuppe mit +34 Taste Pure Nature Olivenöl

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